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Kann Pflegegeld eine Betreuung zu Hause finanzieren?

Kann Pflegegeld eine Betreuung zu Hause finanzieren?

Die kurze Antwort lautet: Ja, Pflegegeld kann für eine selbst organisierte Betreuung eingesetzt werden. Es reicht jedoch meist nicht aus, um alle Kosten einer umfassenden 24-Stunden-Betreuung allein zu tragen, wenn die beauftragte Pflegekraft legal nach Deutschland entsendet wird und ihre Sozialabgaben, Krankenversicherung und Steuer im Heimatland abführen muss.

Entscheidend ist, die verfügbaren Leistungen realistisch zusammenzustellen und den Eigenanteil frühzeitig zu kalkulieren. So entsteht kein unübersichtliches Provisorium, sondern ein Betreuungsmodell, das den pflegebedürftigen Menschen entlastet und Angehörigen wieder Luft zum Atmen gibt.

Was Pflegegeld konkret finanziert

Pflegegeld ist eine Leistung der Pflegeversicherung für Menschen mit Pflegegrad 2 bis 5, die überwiegend zu Hause gepflegt werden. Es wird monatlich direkt an die pflegebedürftige Person überwiesen. Diese kann frei entscheiden, wofür sie das Geld nutzt – etwa als Anerkennung für Angehörige, für eine selbstständige Betreuungskraft oder als fester Baustein zur Finanzierung einer live-in Betreuung.

Die Höhe richtet sich nach dem Pflegegrad. Bei Pflegegrad 2 fällt das Pflegegeld deutlich niedriger aus als bei Pflegegrad 5. Deshalb wäre es falsch, pauschal zu versprechen, dass damit jede Betreuung vollständig bezahlt ist. Je höher der Unterstützungsbedarf, desto größer ist in der Regel auch der personelle Aufwand – und damit der Eigenanteil.

Reicht Pflegegeld für eine 24-Stunden-Betreuung?

Für die monatlichen Kosten einer Betreuung zu Hause ist das Pflegegeld ein wichtiger Zuschuss, aber selten die gesamte Finanzierung. Wie hoch der Eigenanteil ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab: dem Pflegegrad, dem konkreten Unterstützungsbedarf, den Deutschkenntnissen und Erfahrungen der Betreuungskraft, dem Einsatzort sowie davon, ob eine zweite Kraft für regelmäßige Wechsel benötigt wird.

Die faire Rechnung lautet daher nicht: „Was kostet eine Betreuungskraft?“ Sondern: „Welche Hilfe wird wirklich benötigt und welche Leistungen stehen unserer Familie zu?“ Wer beide Seiten zusammen betrachtet, kann verlässlich planen. Eine günstige Lösung ohne passende Unterstützung hilft nicht, wenn Angehörige nachts weiter allein verantwortlich bleiben oder die betreute Person sich nicht verstanden fühlt.

Wer zusätzlich einen ambulanten Pflegedienst nutzt, kann Pflegesachleistungen abrufen. Sie sind für körperbezogene Pflege, pflegerische Maßnahmen und Hilfen im Haushalt durch einen zugelassenen Dienst gedacht. Wird nur ein Teil des monatlichen Sachleistungsbetrags verbraucht, kann anteilig noch Pflegegeld gezahlt werden. Das nennt sich Kombinationsleistung.

Das ist oft die passende Lösung, wenn eine Betreuungskraft den Alltag begleitet, während ein ambulanter Dienst morgens oder abends die medizinische Behandlungspflege, etwa Injektionen, Wundversorgung oder das Anlegen bestimmter Verbände übernimmt.

Testimonials

“ProExtraCare hat uns überzeugt und schnell und unkompliziert alles erledigt, was uns wichtig war. Super Lösung zu Hause für unseren Vater.”

Ralf Bergmann, Bonn

„Ich habe bei ProExtraCare für meine Mutter genau das bekommen, was sie gebraucht hat: eine wundervolle Rundum-Betreuung – und das zu absoluten Top-Konditionen.“

Petra Beier, Köln

“Besonders die individuelle Betreuung während der gesamten Pflegephase hat mich beeindruckt. Tolles Preis-/Leistungsverhältnis!“

Michael Hüter, Kerpen

“Von Anfang an waren die Leute von ProExtraCare an einer wirklichen Lösung unserer Pflegesituation interessiert. Wir sind sehr glücklich mit der Pflegerin aus Tschechien, die sehr gut Deutsch spricht.”

Carola Schmidt, Düsseldorf